Triptychon_Beschreibung

„Ein Irrsal trat in die Mondscheingärten einer einst heiligen Liebe“

Das Wort „Irrsal“ steht für einen Zustand der emotionalen Verwirrung. Eduard Mörike verwendet es in einem Gedicht, gewidmet einer rätselhaften, schönen Frau, mit der er als junger Priester eine leidenschaftliche Liebesaffäre hatte.

In seinen Mörike-Orchesterliedern kreist Hugo Wolf um die Themen Liebe, Treue, Schuld und Sünde. Das dreifache Spannungsfeld zwischen ideeller Liebe, erotischer Liebe und erlösender Gottesliebe bildet den Rahmen für das Film-Triptychon von Clara Pons.

Ein Priester gerät durch die Begegnung mit einer jungen Frau aus dem seelischen Gleichgewicht. Verirrt im Labyrinth seiner Sehnsüchte durchläuft er die Stadien von Versuchung und Hingabe, erfüllter Leidenschaft und Reue. Der Passion Jesu nacheifernd, sucht er Läuterung durch Buße.

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